Energie-Audits

 

Prof. Dr.-Ing. Deublein ist von der BAFA zugelassener Energie-Auditor. Er führt Energie-Audits mit viel Erfahrung durch.

 

Der Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern, nimmt stetig zu. Der CO2-Ausstoß hängt eng mit dem Energieverbrauch zusammen. Jeder ist aufgefordert, Energie-Audits durchzuführen. Letztendlich geht es darum, den Treibhauseffekt zu begrenzen und damit die Lebensgrundlagen für Menschen zu erhalten.

 

Schon seit dem Jahr 2015 sind „Nicht-KMU-Unternehmen“ nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) verpflichtet, Energie-Audits gemäß DIN-EN 16247-1 durchzuführen. Die Energie-Audits müssen im Abstand von vier Jahren wiederholt werden. Die nächsten Energie-Audits stehen also 2019 bevor. Die Auditoren müssen bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gemeldet und zugelassen sein.

 

Aber auch KMU und Privathaushalte sollten ihren Energieverbrauch in Grenzen halten und vorsorglich Energie-Audits (Energieberatungen) in Anspruch nehmen. Sie selbst haben finanzielle Vorteile davon und Nachkommen werden dankbar dafür sein. Hinzu kommt, dass Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs oftmals staatlich gefördert werden.

 

Energie wird verbraucht in Form von elektrischem Strom, in Form von Wärme und als Antriebsenergie für Fahrzeuge, Flugzeuge etc.

 

Bisherige Energie-Audits haben gezeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, Energie und auch den CO2-Ausstoß zu verringern. Bei der Raum-Beleuchtung, bei der EDV, bei der Heizung, beim Nutzen von Kraftfahrzeugen, beim Antrieb von Arbeitsmaschinen sind Einsparungen möglich bei einem ROI (Return of Investment) von weniger als zwei Jahren.

 

Bei Energie-Audits werden die Energiebeschaffung, die Energieumwandlung und der Energieverbrauch untersucht.

 

Die Auslotung der Energie-Suffizienz – wieviel Energie benötigt der Einzelne überhaupt zu einem guten Leben - wird wahrscheinlich zu einem Megatrend im 21. Jahrhundert.