„Made in Germany“, ein Begriff für Qualität

„Made in Germany“ ist ein Begriff für Qualität. Dabei war der Begriff ursprünglich gedacht als Kennzeichen für mindere Qualität, nämlich die aus Deutschland im Vergleich zu der aus den angelsächsischen Ländern. Mindere Qualität wurde schlechter bezahlt. Wie hat sich das geändert? In Deutschland hat man im Laufe mehrerer Generationen die Leistung erhöht, also bei gleichbleibend schlechter Bezahlung mehr geleistet und auf diese Weise „Made in Germany“ zu dem gemacht, wofür es heute steht. Nach dem Krieg haben Deutsche wieder sehr viel leisten müssen und verlorenes Ansehen zurückgewonnen. Davon leben wir heute in Deutschland immer noch sehr gut. Einige Zeichen deuten aber darauf hin, dass diese Zeiten vorbei sein könnten und es wieder einen Leistungsschub geben muss.

Dieser könnte eingeleitet werden, wenn der Definition Qualität = Nutzen / Schaden zum Durchbruch verholfen werden würde. Die Bevölkerung, zuständige Organisationen und die Regierungen sollten bald die Weichen stellen.

Es wird Veränderungen geben. Aufbruchstimmung entsteht. Alles kommt auf den Prüfstein und wird auf Nutzen und Schäden untersucht. Neue Ideen und Innovationen sprießen aus dem Boden. Sie setzen sich durch und verändern die Gesellschaft. Eingerostete Strukturen und eingefahrene Gleise brechen auf. Menschen, die sich anfangs noch dagegenstellen, orientieren sich neu. Die neue Perspektive und Erfolge auf dem Weg beflügeln. Sie helfen über Fehlentwicklungen hinweg und motivieren zu gewaltigen Anstrengungen.

Der Lohn wird ein im Vergleich zu anderen Ländern höherer Lebensstandard sein - trotz und auch gerade wegen der Anstrengungen.